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    Native Anzeigen vs. Display-Anzeigen

    Ein praktischer Vergleich, um Ihnen bei der Entscheidung zwischen nativen und Standard-Display-Formaten für Ihre nächste Kampagne zu helfen.

    Display-Anzeigen und native Anzeigen laufen beide im offenen Web, verhalten sich aber sehr unterschiedlich. Display ist das klassische Bannerformat, das die Seite unterbricht; native Anzeigen fügen sich in den redaktionellen Feed ein und wirken wie Inhalt. Dieser Leitfaden vergleicht die beiden Formate, damit Sie das richtige Format – oder eine Kombination aus beiden – für Awareness-, Consideration- und Engagement-Kampagnen auswählen können.

    Direkter Vergleich

    MerkmalNative AnzeigenDisplay-Anzeigen
    Visuelles FormatPasst das Erscheinungsbild der Host-Seite an (In-Feed, Empfehlungs-Widgets, gesponserte Inhalte)Standard IAB-Banner-Einheiten (300x250, 728x90, 970x250 usw.)
    BenutzererfahrungNicht-unterbrechend, wirkt redaktionell, höhere AufmerksamkeitUnterbrechend, leicht zu ignorieren oder zu blockieren
    CTR-BenchmarkTypischerweise 0,3–0,8 % – oft 2–5× DisplayTypischerweise 0,05–0,15 %
    KreativanforderungenHeadline, Text, Bild, Markenname, CTA – dynamisch pro Platzierung generiertStatische oder animierte Banner fester Größe
    InventarPremium-Publisher-Feeds, Content-Empfehlungsnetzwerke, In-AppGroße Reichweite im offenen Web, In-App und im GDN
    MarkensicherheitÜbernimmt den redaktionellen Kontext – generell höhere QualitätHängt von der Platzierung ab; benötigt Verifizierungsebenen
    Am besten geeignet fürConsideration, Content-Engagement, StorytellingAwareness, Retargeting, Branding in großem Maßstab
    ProduktionskostenNiedriger – ein Asset-Set passt sich an viele Platzierungen anHöher – mehrere Größen pro Konzept

    Warum native Anzeigen einen Platz in Ihrem Mediamix verdienen

    Höhere Aufmerksamkeit

    Native Anzeigen befinden sich in Content-Feeds, sodass Benutzer sie im redaktionellen Modus lesen, anstatt an Bannern vorbeizuscrollen.

    Geringerer kreativer Aufwand

    Eine Headline, ein Bild und eine CTA skalieren über Hunderte von nativen Platzierungen – keine Notwendigkeit für 12 Bannergrößen.

    Stärkere Engagement-Metriken

    Native Anzeigen übertreffen Display-Anzeigen konsequent bei CTR, Verweildauer auf der Seite nach dem Klick und Content-Konsum.

    Ad-Blocker-Resistenz

    Native Einheiten werden als Inhalt bereitgestellt, sodass sie viele Ad-Blocker, die Banner ausblenden, umgehen.

    Premium Marken-Umfeld

    Top-Publisher reservieren native Slots für geprüfte Werbetreibende – standardmäßig ein hochwertiger, markensicherer Kontext.

    Wann Sie welches Format wählen sollten

    Wählen Sie native Anzeigen, wenn Sie Folgendes benötigen:

    • Consideration und inhaltsbasiertes Storytelling
    • Höheres Engagement und Verweildauer auf der Seite nach dem Klick
    • Premium redaktionelle Umgebungen und markensicherer Kontext
    • Ein einziges kreatives Konzept, das über viele Platzierungen skaliert
    • Reichweite bei Ad-Blocker-schweren Zielgruppen

    Display-Anzeigen sind immer noch sinnvoll für:

    • Hochfrequente Awareness und Retargeting in großem Maßstab
    • Starkes visuelles Branding mit Logos, Produkten oder Bewegung
    • Direct-Response-Leistung mit Promo-Codes und begrenzten Angeboten
    • Kampagnen, die bereits einen vollständigen Satz an Banner-Creatives bereit haben

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